Wenn ich einfach dasitze, brummt es in meinem Schädel.
Nicht, weil ich der Vergangenheit nachtrauere.
Auch nicht, weil ich mich der Zukunft verweigere.
Es ist die Seele, die mir Bilder schickt.
Ich versuche nur, sie mathematisch und grammatikalisch in Worte zu übersetzen.
Dann nimmt die Software diese Worte
und verwandelt sie wieder in Bilder.
Das Resultat überzeugt mich immer wieder aufs Neue.
Vielleicht ist genau das das Schöne:
dass aus einem inneren Bild
ein sichtbarer Augenblick wird.
Und das Schöne daran ist:
Man löscht einfach das,
was einem nicht gefällt.
Nicht aus Trotz.
Nicht aus Kälte.
Sondern weil jedes Bild, jeder Satz, jeder Augenblick
noch einmal neu entstehen darf.
So bleibt nur das zurück,
was sich richtig anfühlt.