Ben der Schweizer
Dann Bern.
Leben. Schule. Lehre. Militär. Das waren die frühen Stationen meines Weges. Jede hatte ihre Ordnung, ihre Regeln, ihre Erwartungen. Man ging vorwärts, weil man vorwärtszugehen hatte. Man lernte, man funktionierte, man hielt sich an das, was vorgesehen war.
Es war Leben, ja. Aber ein Leben, das oft schon geformt war, noch bevor man selbst ganz begriff, wer man eigentlich ist.
Dann kam Bern. Und mit Bern begann für mich nochmals Leben. Nicht einfach ein neuer Ort. Nicht bloss eine andere Stadt. Sondern ein anderer innerer Zustand.
Dort entstand Raum für das Eigene. Für den Blick. Für das Empfinden. Für meine Perspektive.
Nicht als Pflicht. Nicht als Auftrag. Sondern als Leben, das ich mir innerlich noch einmal nahm.